Vor mehr als drei Monaten ereignete sich die Explosion auf der Ölbohrinsel Deepwater Horizon von BP, zum ersten Oktober tritt Konzernchef Hayward jetzt mal zurück. Das Krisenmanagement von Hayward war auch alles andere als souverän, im Mai ließ er noch verlauten, der Golf von Mexiko sei ein sehr großer Ozean, die Menge an Öl und Chemikalien sei im Vergleich dazu gering. Später wurden auf der BP Webseite geschönte Bilder des Bohrlochs veröffentlicht. Die Ölkatastrophe ist heute immer noch nicht bewältigt und endlich zieht Hayward die Konsequenz. Der erste Quartalsverlust für BP seit 1992, etwa 17 Milliarden Dollar, scheint eher die Ursache zu sein, als die geschätzten 700.000 Tonnen Öl, die ins Meer geflossen sind.
27. Juli 2010
Alles hat einmal ein Ende: BP Chef Hayward tritt zurück
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