Staatsgelder für Schlecker?

2. März 2012

Die Insolvenz der Drogeriekette Schlecker sorgt in den letzten Tagen für viele Schlagzeigen. Die Hälfte aller Filialen soll angeblich von der Schließung bedroht sein.

Der Betriebsrat von Schlecker ruft nun den Staat auf, ähnlich wie bei Opel, einen Rettungsplan für die Mitarbeiter zu erstellen. Die WirtschaftsWoche berichtet, das Bundesarbeitsministerium habe nun seine Hilfebereitschaft signalisiert. Es soll ein Sozialplan entwickelt werden, der sich um das Schicksal der Schlecker-Angestellten kümmern soll. Laut Konzern werden etwa 12 000 Arbeitsplätze durch die Insolvenz entfallen.

Die Schlecker-Tochter Ihr Platz wird wohl glimpflicher davon kommen. Von den etwa 600 Märkten stehen nur 142 vor der Schließung. Doch auch dabei gehen natürlich Arbeitsplätze verloren.

Kategorien: Politik, Praxis, Wirtschaftsrecht-News
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